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Angriff auf den Brückenkopf bei Strudnia gethan, deraber ebenfalls mißlungen war. Der General Dcla,motte mit seinen Bayer» behauptete sich hier stand-haft. Der Feind mußte, mit Zurücklassung einiger Tod-ten, weichen.
Alle diese Vorfalle bestärkten den Marschall St. Cyr in seinem Vorhaben, die Stellung bei Polozk gänzlich zuverlassen, zuerst aber das rechte Düna -Ufer zu räumen.Diese Bewegung mußte vor jeder feindlichen Störungsicher seyn. Erwünscht kam dein Marschall die Erklärungdes Generals Wrede, er wolle und müsse schlechter-dings das auf dem rechten Uszacz-Ufer gelagerte Corpödes Generals Steinheil nicht allein über die Uszacz,sondern auch über die Düna zurückwerfen; ohnedem wärekein sicherer Rückzug gedenkbar. Dazu bedürfe er aberbedeutender Verstärkungen, denn seine Bayern wären,das Corps des Generals Str'ohl ausgenommen, zuVertheidigung bei Polozk und Struduia verwendet. DerMarschall stellte zu Wredens Verfügung sogleich daöIgte, Z7te und 24te französische Linien-Regiment, danndas 2te Schweizer -Regiment, ferner eine Abtheilungdes Uten leichten Infanterie-Regimentes, das 7 te fran-zösische schwere Reiter-Regiment unter General L'He-ritier, die Reiter - Brigade Corbineau und einehalbe französische leichte Batterie. Zugleich wurde auchunter den bayerischen Truppen der, obwohl sehr ge-schwächten Abtheilung Ströhl, so wie den leichte»Batterien Gotthard und Gravenrenth, dann der!2pf. Batterie Weishaupt Weisung gegeben, Antheilam Kampfe zu nehmen.
Weil aber der Ausgang der Unternehmung gegenSteinheil nicht voraus gesehen werden konnte, wollte