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Dritter Band.
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General Strdhl Karte wahrend dessen die Bestim-mung, mit seinem schwache» Häuflein nnd der andere»Halden Batterie Gotthardund einer dem General Wredebisher znr geringen Bedeckung dienenden leichten baye-rischen Reiterschaar, zur Rechten und in gleicher Höhemit jener Mictelcvlonne längs der Düna fortzuziehen.

Noch blieben dem General Wrede das französischeI24sie Linien-Regiment, das 2te Schweizer -Regiment,drei Geschwader Jäger zu Pferd »nd eine halbe franzö»fische Batterie zur Verfügung. Sie bildeten jene Colonne,über welche dem französischen General Amay der Ober-befehl übertragen war. Dieser hatte den Auftrag, gegenRndnia vorzurücken, dort über die Uszacz zu ziehen nndden Feind, wenn er hinter der Vononia ein ernsthaftesGefecht annehmen würde, in seiner rechten Flanke zuumfassen.

Schon glaubte Wrede das Geschick des TageS inseiner Hand zu haben und wollte eben das Wachtfeuerverlassen, an welchem er in der Nacht gelagert war,um nun die Colonne zum Angriff gegen den Feind znführen, als diese selbst plötzlich von den Russen ange-griffen ward. Franzosen und Bayern waren Blitzschnellin den Waffen. Wüthendes Gefecht entstand. Wrededrang mit den Bayern voran, anfänglich mit bedeuten-dem Verlust, dann mit immer geringern Widerstand, un-aufhaltsam in den Hohlweg vor, der wohl eine Stundesich gegeir Bononia streckte, und vorn und auf den Flan-ken von starken Truppenabtheilungen des Feindes ver-theidigt wurde. Der russische Vortrab war endlich gänz-lich zersprengt. Dann begann auch das Hanptcorps un-ter Stcinheil einen unordentlichen Rückzug. Derfranzösische General Grundier folgte mit dem It-ten