pfere Hauptmann Weis Haupt vertheidigte mit seinenLeuten das ihm anvertraute Gut, bis er alle Munitionverschossen hatte. Als fernerer Wiederstand unmöglichwar, gab er sich mit seinen Waffen-Gcfahrten der Kriegs-gefangenschaft hin. Die ganze Batterie wurde Beutedes Siegers. *)
Sobald General Graf Wittgenstein erfahrenhatte, daß General Steinheil am 2t. Octobers ge-schlagen und zum Rückzug gegen Disna gezwungen wordensei, so sandte er ihm Verstärkung von etwa iLtausendMann unter General Sassanow. Wie dieser nachDisna kam, brach Steinheil (am 2L. Octobers) vonda auf, über Arekowka gegen USzacz zu ziehen, wahrendWittgenstein am nemlichen Tag ebenfalls von Po-lozk gegen Uszacz, jedoch über Comal ging.
Steinheil erreichte (am 24. Octobers) die Um-gegend von Babinicze. Hier ließ er sogleich durch sei-nen Vortrab, der aus Husaren und Dragonern bestand,die Nachhut des Wredischeu Corps, die Reiterei un-ter Corbineau, mit Uebermacht und Nachdruck angrei«
*) Uns die angezeigte Art fiele» an jenem 24. Octobers i8t2,zwei und zwanzig bayerische Fahne» in russische Hände; eindurch die Bewegungen des 2ten französischen Heertheils her-beigeführtes Ereignis war für die Bayer» um so betrübender,da die russischen Amtsberichte diese Eroberung als die Folgeschwer errungenen Sieges verkündeten. Die russi-schen Berichterstatter verabsäumten es, die Veranlassungenund Umstände anzuzeigen, welche die Wegnahme der Fah-nen veranlaßt hatte». Wir vermögen das in dieser Bezie-hung geschichtlich Dargestellte, nemlich daß jene Fahnen ineinem Wagen eingepackt dem Feinde in' die Hände fielen,durch die unumstößlichsten Beweise darzuthun.