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Von Woren rückte (26. Oktobers) Wrede nachPowichnia, weil St. Cyr , dem das Herannahen Vic-tors mit dem «)ten Heertheil der Franzosen frischesSelbstvertrauen gegeben, die Straße von Wilna deckenwollte. Der bayerische Ober - Befehlhaber, sobald erden Marsch antrat, schickte drei aufeinander folgende Of-ficiere an General Bivier in Gloubokoe, denselben vomZweck seiner Bewegung zu unterrichten. Gloubokoe, woVisier französische Truppen befehligte, war einerder Hauptsammelplatze bäuerischer Depots; hier befandsich ein bedeutendes Lazarett), Mnnitions - und Klei-dungs-Vorräthe und Mß zur Fortsetzung deS KampseSnöthig seyn konnte. Es war daher Alles daran gelegen,diesen Ort auf dem kürzesten Wege zu erreichen. Dochstieß man wahrend des Marsches auf so undurchgehbareSümpfe, daß man (27. Oktobers) bis Dokszyzouihinabsteigen mußte. Von hier aus ließ Wrede aberdem General Visier noch einmal Kunde von sich ge-ben , und daß er zwar um einen Tag spater, als er ver-heißen (am 28.Oktobers) in Gloubokoe eintreffen, dieseStadt aber'leicht von den dortigen Truppen zu verthei-digen seyn werde, selbst wenn ein Feind erschiene, vondem sich jedoch bis itzt keine Spur zeige. General Vi-sier, der diese verschiedenen Mittheilungen erhielt,fand sich aus unbekannt gebliebenen Gründen bewogen,dem Wunsche des Generals Wrede nicht zu entspre-chen. Er räumte Gloubokoe, ohne einen einzigen russi-schen Soldaten gesehen zu haben, nachdem er die Artil-lerie, welche bei ihm war, man behauptet, es seyen isStücke Geschütz gewesen, inS Wasser versenkt und diedort angelegten bedeutenden Magazine aller Art zerstörtund verbrannt hatte. (Beilagen 15.)