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Dritter Band.
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verneur von Minsk die Hoffnung,, die ihm anvertrauteStadt behaupten zu k'onncn. Er zog über Juchnolvka,Smolewiczi, nach Dorissow, wo er wieder an 5 tausendMann stark ward, weil er verschiedene entferntere Po,sten an sich gezogen hatte.

So rückten nun die Russen unter Lambert, ohneeine» Schuß zu thun, in Minsk ein (16. Novembers.)Sie fanden in den Krankenhäusern nahe an 5 tausendFeinde, fanden mehr als 2 Millionen Mundportionen,einen ungeheueren Verrath Pulver und mehrere StückeGeschütz ohne Laffetten. Den andern Morgen zog auchTschitschagof, mit ihm eine neuerhaltene Verstär»knng von 3 tausend Mann in die eroberte Stadt. Erwar entschlossen sie entweder zu behaupten, oder, solltedieß nicht möglich seyn, Minsk ganz zu zerstören. Des-wegen ergriff er solche Maßregeln, daß selbst jede Un-ternehmung des etwa herbeieilenden Heeres vvm FürstenSchwarzenberg unschädlich werden mußte. DasAlles war Bronikowsky's Schuld. So behauptenes die meisten Schriftsteller und mehrere amtliche Dar,stellungen.

Tschitschagof ließ (am iy. Novembers) seinausgeruhtes Kriegsvolk in drei Heersäulen von Minsk aufbrechen. Voran zog auf der Borissower Straße seinVortrab unter General Lambert, verstärkt durch Fuß-volk und Geschütz; hinter diesem die Division Länge-ren, als Spitze der ersten Colonne; General Tscha p-litz hatte mit seiner Division den Weg über Gorodvkund Logoisk nach Zembi» eingeschlagen, um alle überdie Vereczina führenden Brücken und Fähren zu zerstö-ren. Noch blieb dem Admiral die Division Woina zurVerfügung. Er selbst zog mit ihr über Usiaja und An-