257
Garde diesen Letzter» entgegen, Marschall Davon stsich ihr zur Linken. In heftigem aber kurzem Gefechtgriff General Rosen die Garde Napoleon'S an, undwarf deren rechten Flügel über den Haufe», eben so FürstGallizi» gegen das istc leichte Regiment französischen Fußvolks. Des Marschalls Davonst linker Flügel hin-wieder empfing den gewaltigen Stoß der russischen Di-visionen Baras bin und Ojarowsky, wahrendersogar in seinem Rücken bedrohet wurde. Verzweiflunggab den Franzosen übernatürliche Kräfte., Trotz aller An-griffe erreichten sie Krasnoi, und entkamen sie so derGefahr, von ihrer Nückzugslinie abgeschnitten zu werden.Napoleon aber durfte nicht langer bei KraSuoi wei-len , wenn er eine Schlacht mit der bei Krasnoi verei-nigten russischen Hauptmacht meiden wollte. Noch amncmlichcn Tag ( 17 . Novembers) verließ er den Lrt,ohne den Nachtrab unter Marschall N e y zu erwarten,und ging nach Liady, vorn russischen Anncecorps Ba-rasdin verfolgt.
Wahrend dessen hatte auch Ney's Heerthcil (17.Novembers) Smolensk verlassen; Feldmarschall Kutu-sow aber, durch aufgefangenes Schreiben, seine Bewe-gung erfahren. Also verstärkte er eilends den General M i lora d 0 w itsch, durch das ganze achte Armeecorps,damit die Puncte Syrokcnie und Czeruisze vor Ney'sAnkunft besetzt wurden. Als nun Miloradowi tschbeträchtliche Abtheilungen rechts von Fomina, seineHauptmacht unmittelbar rechts und links der großenHeerstraße und auf derselben gestellt sah, zweifelte mankaum, Ney müsse ohne Rettung mit den Seinigen ver-loren seyn.
HI. 6t«s Buch.
17