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Dritter Band.
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Düna-Ufer durch zahlreiche Abtheilungen vorn CorpSLewiS und Rü ding er ernsthaft angreifen, wahrendKosaken-Abtheilungen gegen Eckau über Wallhof Schein-angriffe thaten. Die schwache aber tapfere Besatzungvon Friedrichöstadt widerstand muthig, 'mußte aber demübermächtigen Gegner den Ort räumen und über Tauer-kalm nach Schbnberg zurück. Hier nahm Voyk zweiCompagnien Polen auf, welche durch die Russen vonWallhof zurückgedrängt worden waren. Als Folge diesesRückzuges büßte das Bataillon Boyck noch den Lieute-nant Gillizier und fünfzig Mann ein, welche, alsVerlorne Posten, der Russen Gefangene wurden. Mar-schall Macdonald ward endlich der Neckereien undStörungen auf seiner Linie müde. Von Neuem ließ erzwei Bataillons Preußen unter General Masse »dach,das bayerische Bataillon unter General Boyck und jenezwei Compagnien Polen nach Friedrichsstadt vorrücken.

Major Boyck mit den Bayern und Polen machteden Vortrab und war (Abends 9 Uhr 17. Novembers)dem Puncte Friedrichsstadt bis auf zweihundert Schrittnahe gekommen, ohne daß es der sorglose Gegner wahr-genommen hätte. Rasch umringte und bestürmte Boyckdie Stadt von allen Seiten, deren überrumpelte Be-satzung nur verworrene Gegenwehr leisten konnte. NeunOfficiere, zweihundert Mann wurden kriegsgefaugeu;zwanzig Russen lagen get'odtet, mehr noch waren ver-wundet. So ward Friedrichöstadt abermals von denBayern besetzt. Aber nicht allein auf Wiedereroberungdieses Punctes beschränkte sich Macdvnald. Er setztesein? Angriffs - Bewegung längs der Düna fort. Derpreußische Oberst Hünerb ein suchte den Feind in der