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Dritter Band.
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eben so aufgel'oßt wurden. Sobald dort das französische Heer den Uebergang über die Wilia vollendet hatte,ward die Brücke bei Smorghoni abgebrochen. Jetzt bliebkein anderer Uebergangspunct mehr, als die entfernteBrücke bei Michaeliszki. Aber auch auf diesen mußteWrede verzichten, «m mit dem gten französischen Ar-meecorps in Verbindung zu bleiben und dessen linkeFlanke zu decken, was seine Hauptbestimmung war. Er-halte jetzt nichts so sehr, als die Gefahr zu vermeiden,vereinzelt angegriffen und vernichtet zu werden. Da erauch bestimmte Meldungen erhielt, die leichte Reitereides Feindes habe bereits Jodinski besetzt, sogar Par-theien über die Wilia gegen Slobodka gesandt, ward seinVorsatz fester, sich hinter Voistom einen Uebergangspuuctzu wählen. Er warf den Blick auf den Punct Danuszew.Hauptmann Vdlderndorff des General - Quartier«meistersstabes, dahin zur Untersuchung gesandt, berich-tete , daß weder Fahre, noch irgend ein Mittel eineBrücke zu schlagen weit und breit aufzufinden, dagegenin dortiger Gegend kein Mangel an Lebensmitteln zumaugenblicklichen Unterhalt einer durchziehenden Mengesei. Der General rechnete auf die Macht des wachsendenFrostes und auf sein Glück. Er zog mit seinem Heer-theil nach Danuszew, von Kosaken-Abtheilungen bisVoistom begleitet, die seinen Marsch beobachteten.Schon ging der Fluß mit vielem Eis. Wahrend derNacht, in der nur die ausgestellten bayerischen Vormach-ten von feindlichen leichten Reitern geneckt wurden,stieg die Kälte so sehr, daß des folgenden Tags (6. De-cembers) die Wilia fest zugefroren stand. Ware dießnicht geschehen, war der bayerische General ohnfehlbarmit seinem ganzen Heerhaufen verloren. Er würde vom