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Dritter Band.
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kich auch bei Ucholoda die Bereczina überschritten, wo-hin anders konnte dann Napoleon, als nach Minsk ,das von den Russen ebenfalls besetzt war.

In dieser Ungewißheit mochte der französische Kai-ser schwanken, als er die bestimmtesten Meldungenvom Marschall Victor empfing, daß derselbe auf sei«riem Marsche zur Vereinigung mit dem franz'osischenHaupthccr, vom General Wittgenstein verfolgtwerde. Wittgenstein war von Czasniki über Cze-reia, Cholopeniczi gezogen und hatte daher seine Ver-einigung mit dem Admiral Tschitschagof noch nichtgemacht. Als aber Napoleon ferner von ausgesand-ten Streifpartheien erfuhr, Admiral Tschitschagofhabe, statt seine gesammten Streitkrafte bei Borissow zusammenzuhalten, sie theils bei Borissow , theils beiZembin, theils abwärts an der Bereczina bei Uszaczund Nieder-Bereczino zersplittert aufgestellt, ja habeselbst eine bedeutende Anzahl Reiterei unter GeneralOrurk seitwärts gegen Sebaszewiczi entsandt, hielt ersich und die Ueberbleibsel seines HeereS gerettet. Erbeschloß unvorzüglich den-Fluß-Uebergang bei Weselewoins Werk zu setzen, aber dem Feinde durch Scheinbewe-gungcu gegen Borissow die wahre Absicht zu verbergen-Den Uebergang bei Weselewo, wo auch einst schon derschwedische König Carl der Zwölfte die Bereczina über-schritte» hatte (1703), begünstigten Anhöhen, welchedas linke Ufer beherrschen. Aber auch nach dem Ueber»gang war die Gefahr nicht besiegt. Es mußte noch mitHülfe eines sehr schmalen Dammes der am rechten Uferliegende Morast überwandert werden.

Das napoleonische Heer, besonders nach der Verei-nigung mit dem Marschall Ludinot, der noch ehe er

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