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Dritter Band.
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fen wurde. General Coutard warfden kühnen Feind.*)Nun aber erschienen zwei Bataillons russischen Fußvolksmit vier Stücken Geschütz, welche dem Nachtrab AZredeSnur in einiger Entfernung folgten, und ihm durch dasGeschütz einigen Schaden anrichteten. Mit großer Um-sicht leitete von jetzt an der General Coutard die Rück-zugSbewegung seiner Brigade und deckte er den Marschdes ganzen Heertheils. Er ward dabei trefflich unterstütztdurch die deutsche Tapferkeit des iten hessisch darmstädti-schen leichten und des 4ten westfälischen Fuß-Regimen-tes. Doch konnte er nicht verhindern, daß ihm die Nüs-sen biS Slop-Chonmska folgten. Den wiederholten An-griffen der Letzteren setzte er aber jederzeit kräftige undhartnäckige Vertheidigung und eine seltene Ordnung ent-gegen. Da General Wrede den Punct Slob-ChoumSkaerreicht hatte, sah er, daß da den Truppen keine zweck-mäßige Aufstellung zu geben war. Eben und offen lagdie dortige Gegend, die also beim ersten Blick jedemFeinde die Schwäche dieses Armeecorps verrieth.**) Da-her zog der Feldherr vor, an diesen Tag noch bis Kennazu gehen, wo er dann die Soldaten, der unerträglichenKälte wegen, abtheilungswcise in die nahe gelegenen Häu-ser verlegen ließ.

*) Dieß scheinen dieselben russischen Abtheilungen gewesen zuseyn, welche den General Grafen Wrede am 4. Decembersin der Stellung bei Wileika angegriffen hatten.

") Zu jener Zeit war das französische - polnische Regiment bisauf lLv Mann herabgekommcn. Die Brigade Coutardmochte tausend Man», die beiden bayerische» Divisionen nichtüber tausend Mann stark gewesen seyn. Die Hälfte derOfficiere und Soldaten hatten Hände und Füße erfroren.