bayerischen Chevaurlegersregimenter hatten an den Ufernder' Moskwa und Bereczina ihre Auflösung gefunden.Der größte Theil ihrer Officiere war vor dem Feindegeblieben, gefangen oder an Krankheiten gestorben. Wasfrei und am Leben geblieben, befand sich im kläglichstenAnstand, ohne Pferde, ohne Bekleidung, die meisten Of-siciere zum augenblicklichen Felddienst untauglich.
Als der General Wrede nach Kowno kam (Nachtvom 12. zum iz. December), erhielt er Befehl (s. Bei-lage 22), mit allen zum 6ten Heertheil gehörigen Trup-pen nach Balwierzisky zu ziehen, dort Verstärkungenjeder Art an sich zu ziehen und alsdann über Lyk undWillenberg nach Plozk, in den Schutz der Weichsel zugehen. Wrede gab daher am andern Morgen (rz. De-
Wiedemann hatte ihr Geschütz einzeln auf dem Rückzügevon Moskau verloren. Die Batterie Weishaupt war alsFolge der von den Franzosen unverantwortlich zu früh abge-brochenen -Brücke bei Uszac; (24. Octobers) in russische Händegefallen. Die drei Batterien Gotthard, Grave ir-re uth, Halter, waren am Fuße des Ponarie - Berges,wegen Mangel an Bespannung stehen geblieben. Die Bat-terie Dietrich hatte der General Wrede, als dem schwa-che» bayerische» Heer überflüssig, schon von Polozk aus imMonat August nebst dem großen Artilleriereserve-Parh nachMichaeliszky zurückgesendet, um von hier aus in das Haupt-depot der Bayer», über den Riemen zurück nach Balwierziskigeschafft zu werden. General Graf Hogendrop in Wilnaverweigerte aber hartnäckig die Pferde zum Transport. Bat-terie und Park fielen daher dem Feinde in die Hände, wel-cher schon bei Kobilniki die nach Wilna abgesandten über-zähligen Officiere der Bayern überfallen und gefangen hatte.So verloren die Bayern sechs vollständige Batterien oderZ6 Stücke Geschütz ohne ihre Schuld.