Band 
Dritter Band.
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da die feindlichen Reiterwachten zurückwerfen, und mansah, daß er Geschütz bei sich führe.

Als Theobald über die Ziegelcheuerdnrch den Waldin die Ebne vor Schwarzloch vorgerückt war, erblickteer bei L bis ZOO Mann Fußvolk, welches ihn plötzlichmit einer Ladung Klein-Gewehrfcuers empfing. Theo-bald wollte hier nichts Ernstes unternehmen, weil esihm verboten war, und er ohnedieß Befehl hatte, mög-lichst jeden Verlust zu vermeiden, und die Vereinigungmit der Colonne Fortemps bei Schwarzloch selbst zuvollziehen. Als nun aber auch bedeutende feindliche Rei-terinassen seinen Rückzug bedrohen zu wollen schienen,die Annäherung der Colonne Fortemps auf dem linkenWeichselufer ausblieb, das begonnene Thau-Wetter jededirecte Verbindung mit dem letztgenannten Ufer hinderte,und der ihm gegenüberstehende Feind einige CompagnienArtillerie, einige Bataillone Fußvolk und mehrere Ge-schwader Reiterei stark ward, beschloß er nach einigemGeplänkel, den Rückzug. Er führte ihn glücklich durchverfolgende feindliche Reitermassen (etwa 800 Pferdestark) aus, und mit nur L verwundeten Bayern *), ohneweiter» Verlust, kam er in die Festung zurück, von de-ren Thürmen man die ihm drohende Gefahr gesehen hatte.

Ei» dritter, als todt angegebener Bayer, kehrte am fol-genden Tag, jedoch nur mit einem Bein, in die Festungzurück, da ihm am vorhergehenden Tage durch eine Kano-nenkugel das andere abgerissen war. Russische Kosaken fan-den den Unglücklichen in seinem Blute, verbanden ihn, ga-ben ihm 2 Krücken, schnallten ihm das abgeschossene Beinauf den Tornister, und zwangen ihn, in diesem Zustande zuseinen Waffengefährten zurückzukehren.