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genommen hatten. Hier behaupteten sie sich lange, H,'Sdie aufgehäuften Magazine in der Stadt von den Flam-men ergriffen waren, dann zogen sie ebenfalls „achVautzen.
Während die übrigen Abtheilungen des napoleo-ni scheu Heeres in den Tags vorher inne gehabtenGegenden blieben, vereinigte sich die Division Raglo-wich (12. Mai'S) mit den beiden andern DivisionenOudinots bei G'orbitz. Schon hier trat wieder em-pfindlicher Mangel an Pferdefutter und Brod ein. Weitnnd breit war daS Land von durchziehenden Truppen ver-heert und ausgeplündert. Doch bot Marschall Ondi-not alles auf, seinem Kriegsvolk, vorzüglich den Bay-ern , nothdürftigcn Unterhalt zu schaffen. An demselbenTag hielt der Kbnig von Sachsen , unerschütterlich sei-nen eingegangenen Verbindlichkeiten treu, sollten sie auchseinen eigenen Vortheil gefährden, an Napoleons Seite, den feierlichen Einzug in seine Hauptstadt. SeinVolk vergaß augenblicklich Noth und Gefahr, um demwiedergekehrten Vater freudig zuzujauchzen.
Am 15. Mai ging auch das ganze I2te Corps (Lu-tz i n o t) durch Dresden über die nenangelegte Elb-Vrückeund stellte sich vor der Neustadt in Schlacht-Ordnung.Hier war es, wo Kaiser Napoleon zum letztenmaleine bayerische Heeres - Abtheilung mit aufmerksamen,aber wohlwollenden Blick musterte, und dem GeneralRaglvwjch Zeichen seiner besonderen Zufriedenheitgab. Dann wurden die Divisionen Raglowich undLaurencez in die Neustadt Dresdens eingelagert, dieDivision Pacthod nahm Stellung vor der Stadt.
Während des setzten die anderen französischen Heer-haufen großrentheils die an vorhergehenden Tagen begon-IV. tt«e Buch. 2