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Vierter Band.
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pen aus der Stellung bei'Drebko über Kalau ; ebensoGeneral Vorfiel von Gaben her, über Cottbus . Auchdem Obersten Boyen ward geboten, nur eine schwacheAbtheilung vor Wittemberg zu laßen, und mit seinemEroßtheil über Jüterbok, Dahme, Kalau, nach Luckau zu eilen.

^ Oudinot dagegen ( z. Juni) nahm in der ersten! Morgenfrühe seine Richtung nach Kalau . Diese Bewe-! gung war den Preußen ganz unerwartet. ES wurden^ verschiedene von ihren voransgesandten Fonrier-Schützen,

! in der Stadt selbst von Oudinots Vortrnppen aufge-hoben. Am Nachmittage erschien die preußische BrigadeOppen, wie ihr befohlen worden war, vor Kalau .Als Oppen aber die Stadt mit bedeutender Kraft vomFeinde besetzt fand, ging er schnell in der Richtung vonVetzscho zurück, um von da aus Luckau zu erreichen. Erhatte den Befehl, sich in nichts Ernsthaftes einzulassen.Er ward, bis er den Gesichtskreis der Stellung bei Ka-lau verlassen hatte, vom Geschützfeuer der französischen Division Pacthod begleitet. Diese lagerte dicht an derStadt; die Division Laurencez hinter derselben undrechts der nach Luckau führenden Straße; die Bayernunter Raglow ich ebenfalls hinter der Stadt, links derStraße nach Luckau . Die Reiter-Division Veaumontstand auf dem Wege nach Lübben , gegen die Spree zu.

In dieser Stellung erfuhr mau Abends (4.Juni),es waren abermals bedeutende feindliche Abtheilungen imAnzug. Wirklich war es der preußische General THu-men, welcher, von Cottbus kommend, über Kalau nachLuckau sollte. Aber auch er, empfangenem Befehl zu-folge, vermied, sich in Kauipf mit einer Uebcrmacht ein-zulassen ; umging die Stellung bei Kalau und ging inIV. ?t es Luch. 6