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Vierter Band.
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thct, fühle, wie nöthig seinem Reiche das Ende des un-seligen Kampfes sey. Denn wärmn hätte er einen Waf-fenstillstand in eben dem Augenblick begehrt, als die Ver-bündeten gewissermaßen schon die Stellungen an der QneiS,an der Katzbach, ja selbst bei Schweidnitz aufgegeben hat-ten, und in eine wenig haltbare Stellung bei Strchlenzurückgedrängt waren, wo die Trennung des preußischenHeeres von dem des russischen Kaisers vorbereitetzu werden schien? In der That war die politische Stel-lung Napoleons zu jener Zeit übler denn jemals.Preußens König und Volk hatten itzt die Ueberzeugungeigener Kraft wieder gewonnen. Sie fühlten, jetzt geltees Sieg oder Vernichtung. Preußen hatte nur Wahlzwischen ehrenvollem Frieden, als Folge dessen Anerkennt-nis; seiner Selbstsiandigkeit, oder Kampf auf Leben undTod. Rußlands edelmüthiger Kaiser war des unerschüt-terlichen Entschlusses voll, seu; Schicksal nicht von demdes preußischen Volkes und aller Unterdrückten zu tren-nen. Allgemein sprach sich eben so die öffentliche Mei-nung der Völker unter österreichischem Scepter gegenNapoleons Herrschsucht aus. Kaiser Franz theiltediese Meinung mit seinen Unterthanen. Er unterhandeltedaher mit Preußen und Rußland ein Bündniß auf Schutzund Trutz, mit England wegen erforderlicher Geldunter-stützungcn, während er sich mit dem größten Kraftauf-wand rüstete, um mit 200,000 Mann wohlgeübtcn Strei-tern Frieden zn gebieten, oder den zu bekämpfen, wel-cher Krieg verlangte. Auch Schweden hatte sich nun demgroßen Bunde wider Frankreich angeschlossen, theils durch-Napoleons herrisches, drohendes Wesen empört, theilsdurch die Aussicht auf Erwerbung Norwegens gelockt.Und an der Spitze aller dieser Mächte, man möchte sa-IV. 7teS Buch. 7