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Vierter Band.
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im Juni-Monat des JahreS 1813) Bayerns Kriegs-macht mit 36 neuen Bataillons Fußvolk vermehrt, welchegleich abgedienten Kriegern deS Reiches, z» des Vater-landes Vertheidigung, zu deS Thrones Glanz, zur Ver-herrlichung des bayerischen Kriegernamens beytrugen.Viele tapfere und ausgezeichnete Bayern erboten sich,weil daS Vaterland in Gefahr gerathen könne, zu dessenSchutz eine eigene Abtheilung Reiterei zu bilden. DerKönig genehmigte die Schöpfung eines Regimentes Rei-terei, welchem er den Namen bayerischer Chevaup-legers gab, und zu dessen Chef er seinen zweitgebornenSohn, den Prinzen Carl von Bayern ernannte.Auch dieses Regiment ward bald vollzählig und schloßsich an die Legionen, welche zu Anfang deS August-Mo-nateS erklärten, sie wollten aus Liebe und Anhänglichkeitfür König und Vaterland, in den Reihen des Heeres,auch außerhalb VayernS Grenzen, und gegen die Feindedesselben fechten*).

Während dessen war man auch zur WiederbildungdeS stehenden Heeres nicht müßig. Sobald die Ueber-reste der zurückgekehrten Division Rechberg ihre Sam-melplätze erreicht hatten, wurden die isten Bataillons desisten, 4ten, 8ten, yten und lOten Linienregiments, ebenso die zwei Compagnien des isten, Zten und 6ten leich-ten Bataillons, durch neu ansgehobene Mannschaft, voll-kommen ergänzt. Späterhin, nachdem die Bayern unter

*) An der Spitze jener Legionen stand das zte Bataillon dermobilen Legion des Dberdonankreises unter dem Major vonSchintling. Dann folgte das National-ChevaurlegerS-Regiment Prinz Carl. Diesem folgten die übrigen Ba-taillons. (S. Armeebefehle vom ir. August, 4. September,9. November lgiZ.)