114
Moreau, den man, als Rathgeber, aus Amerika nachDeutschland berufen hatte.
Den 14. August setzte der preußische General Blü-cher seine Schlachthanfen in Bewegung, um vor seinemGegner, noch am nemlicheu Tag Vreslau, die Haupt-stadt Schlesiens zu besetzen. Schon am 17. August zogBlücher auch in Jauer ein, um folgenden Tages dieStellungen der napoleonischen Heertheile an derKazbach anzugreifen. Doch dieß warteten die Heerfüh-rer Ney und Lauriston nicht ab. Ersterer zog vonLiegnitz nach Heynau, letzterer von Goldbcrg nach Lb-wenberg zurück. Am 18. August verlegte Blücher fein Hauptgelager nach Goldberg, General Sackenaber zog in Liegnitz ein, nachdem er die äußersteNachhut des Marschalls Nep, nach unbedeutendem Ge-fecht, zurückgedrückt hatte. Am folgenden Tag setztendie Verbündeten ihre Bewegungen gegen die Ufer desBobr fort. Der russische Heertheil von Längeren über-schritt bei Zopten den genannten Fluß und vertrieb eineAbtheilung des Heertheils Macdonald, von Sieben-eichen . Bald drang sogar der Vortrab Langerons,bis zum Dorfe Halle vor; hier stieß er auf eine vonLahn nach Lbwenberg zurückziehende Abtheilung, welcheder Kriegscasse und vielem Gepäck des Macdon aldi-schen Corps als Bedeckung diente. General Rudze-wicz griff unverweilt den schwachen Feind an, warfihn, machte große Beute und zog in guter Ordnung wie-der nach Zopten zurück. Unterwegs aber wurde er voneinem Theil des Armeecorps Lauriston , mit überlege-ner Macht angegriffen. B l üch e r war während dessenmit dem Corps von Uork nach Lbwenberg vorgerückt.Die Höhe» vor dieser Stadt wurden noch durch die Nach-