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Hülfe brachte, so gerieth das französische Heer allerdingsin eine bedenkliche Lage.
Der Fürst Schwarzenberg wollte aber erst alleseine Strcitkräfte vereiniget sehen, ehr er etwas Entschei-dendes unternahm. Der 25. August und noch ein Theildes 26 . verstrich daher thatlos, weil Klenau's Heer-theil noch erwartet wurde. Endlich des Wartens müde,befahl Fürst Schwarzenberg , etwa um 4^ Uhr Nach-mittags , den allgemeinen Angriff., In fünf Colonnenunter Wittge »stein, Kleist, Colloredo, Cha-sieller, Metsko, an ihrer Spitze zahlreiches Geschütz,rückte die Macht der Verbündeten gegen die Stadt, undauf das heftigste wurden die verschiedenen Schanzen mitKugeln, Granaden, beworfen, mehrere französische Bat-terien zum Schweigen gebracht. Marschall St. Cyrvertheidigte sich auf allen Puncten mit eben so großerKunst als Unerschrockenheit. Trotz dem erstürmte der ta-pfere Feldzeugmeister Graf Colloredo , welchem dreiPferde unter dem Leibe getödtet wurden, die Schanze amDippoldiswalder Schlag, und vernagelte das darin» be-findliche Geschütz. Vielleicht würde dieser glückliche An-fang, wenn man früher angegriffen hatte, wichtige Fol-gen herbeigeführt haben. Nun aber traf Kaiser Napo-leon mit seiner Hauptmacht bei Dresden ein. Er waram 23. August aus Schlesien aufgebrochen, hatte am 25.i August Stolpen erreicht und war mit Anbruch des 26.auf dem Weg nach Dresden , seine Garden an der Spitze,ihnen folgend der Heertheil Victor, dann die Reitereiunter Latour- Maubourg, endlich der HeertheilMarmont. General Van dämme mußte sich unter-^ dessen über Bautze» und Stolpen gegen Kdnigstein bewr»
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