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Vierter Band.
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gen, das verschanzte Lager bei Pirna wegzunehmen undeine Brücke über die Elbe herzustellen.

Napoleon für seine Person war mit seinen Gar-den schon um 10 Uhr Morgens in Dresden angekommen,nachdem er in vier Tagen mehr als vierzig Stunden Wegszurückgelegt hatte. Noch aber waren seine übrigen Ab-theilungen in weiter Ferne, wahrend die Angriffe derVerbündeten auf St. Cy r immer heftiger wurden. Schonwaren zwei der großen Schanzen in den Handen der Be.lagerer, und diese im^ Begriff, sich der Vorstädte zu be-meistern. Marschall St. Cyr hatte schon seine sämmt-lichen Truppen ins Gefecht führen müssen. Kugeln undGranaden fielen ins Innere der Stadt. Da rastete Na-poleon nicht länger. Er ließ auf der Stelle den Kö-nig von Neapel mit zwei Divisionen verjüngen Gardeschnell durch das Wilsrnfer Thor gegen die linke Flügel-stellung der Verbündeten andringen, und den MarschallMvrtier mit zwei andern Divisionen einen Ausfall ausdem Pirnaer Thore gegen die rechte Flügelstelluug desfeindlichen Heeres machen. Der unerwartete Angriff ge-lang trotz der hartnäckigen Gegenwehr der Verbündeten.Vor dem Pirnaer Thore wurden die tapfern Preußen zu»Räumung ihrer Stellung beim großen Garten gezwungen;die Desterrcicher aber unter den Generalen Weissen-wolf und Metsko gegen das DorfLbbtazurückgedrückt.Doch den Besitz dieses Dorfes konnte ihnen der Kbnigvon Neapel , trotz der heftigsten Angriffe, nicht ent-reißen. Die einbrechende Nacht beendete das Gefecht.

Fürst Schwarzenberg hatte die Hanptabsicht sei-nes Unternehmens vollkommen erreicht, und den fran-zösischen Kaiser genöthigt, den größten Theil seinerStreitkräfte wieder aus Schlesien nach Sachsen zurückzu-