General Regnier war unterdessen bis Groß «Bee-ren vorgedrungen, und hatte die preußische Brigade Vorfiel, als Folge seiner Ueberlegenheit, nach hefti-gem Kampfe zurückgeworfen. Dadurch bekam er einetreffliche Stellung. Sein rechter Flügel, an Groß-Bee-ren gelehnt, wurde durch die dortigen sumpfigen Wiesengeschützt; seine Mitte stand längs den sanften Höhen,welche von Groß-Beeren westlich, der Windmühle zu,liegen; seinen linken Flügel stützte er an einen Wald.Daö Geschütz war auf jenen Höhen aufgefahren, welchedie Gegend nach Heimersdorf zu, beherrschen.
Das Schicksal Berlins und vielleicht deö Nordhee-rcS der Verbündeten ward zweifelhafter. General Bü-low wollte nicht langer zaudern, den Feind anzugreifen.Er richtete sich gegen die Mitte desselben; war die ge-sprengt, mußten die vorgerückten Heeresflügel von selbstschnellen Rückzug machen. Vor allem gab Bülow sei-uen Preußen erst gedrängtere Stellung; machte die Bri-gade Hessen-Homburg zu seinem rechten, die desObersten Kraft zu seinem linken Flügel. Die BrigadeThümen bildete hinter der Brigade Kraft den Rück-halt. Allenthalben war das Fußvolk im ersten, die Rei-terei im zweiten Treffen; die Reserve-Reiterei hinterbeiden Flügeln zweckmäßig vertheilt. Die Brigade B o er-st el mußte über Klein-Beeren vor, um alsdann überGroßbeeren in der rechten Flanke des Feindes zu erschei-nen. So geordnet trat Bülow den feindlichen Reihenauf Kanonenschußweite nahe. Schon war es 6 Uhr-Abends, als 6o Stücke voranziehendes preußisches Ge-schütz , das blutige Gefecht eröffneten. Aber auch diesächsisch - französischen Kanonen beantworteten alsbalddieß heftige Feuer. Da Bülow bemerkte, daß das