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Vierter Band.
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halt. Die Reiterei war zwischen den Schlachthaufen ein-getheilt. Nachdem einige Kanonen-Kugeln gegen die jensei-tigen Höhen gesandt waren, zog die Division Pacthoddurch die Stadt und suchte des Feindes linke Flanke zu ge-winnen. Die Division Guilleminot unterstützte dieseBewegung. Raglowich mit den Bayern beschütztediesseits der Stadt den Geschütz-Park, und stand auf denWindmühlenhügeln dicht hinter Jüterbok. Als die preu-ßischen Truppen in den Weinbergen jenseits der Stadtdie Uebcrlegenheit ihres Gegners sahen, begaben sie sichohne Vertheidigung »ach Lnkkenwalde zu ihrem Armee-korps zurück. Darauf stellte sich der 4te französischeHeertheil bei Kloster Jinna, an die Iüterboker Höhen ge-lehnt. Drei Bataillons desselben blieben hinter der Stadtauf der Straße nach Dahme . Der ?te Heertheil lagerteauf der Straße nach Wittenberg und hatte Verbindungmit dem iLten Heertheil auf der Trenenbrietzner Straße,neben dem sich auch die Reiter-Divisionen des Herzogsvon Padua befanden.

An dem nemlichcn Tage war General Gerard,anfänglich von Kosaken geneckt, dann von den vereinig-ten preußischen Abtheilungen Hirsch selb und Putt-litz (15 Bataillons, 12 Geschwader Reiterei und 11Stücke Geschütz) von zwei Seite» angegriffen worden.Anfänglich litt die preußische Reiterei bedeutenden Ver-lust, und das Gefecht schien für die Franzosen günstigeWendung zu nehmen, bis General Czernitschef mitden Kosaken aus Belzig , im Rücken des Generals Ge-rard, hervortrat und entschied. Gerard, selbst gefähr-lich verwundet, mußte das Schlachtfeld räumen, und,mit einem Verlust von 6 Kanonen, 1,500 Gefangenenund allem Gepäcke, nach Magdeburg zurückziehen, ver-