folgt von der russisch-preußischen Reiterei. Die Preußengaben ihren Verlust bei jener Gelegenheit auf 40 Offi-ciere, 98 O Soldaten und 34 Pferde an.
Die wiederholte Erscheinung russischer Reiterschwärmevor der Stellung des französischen Heeres bciJüterbok (28.August,) verrieth, daß irgend ein Unternehmen im Werkesei. Deshalb gab Marschall Oudinot seinem Heerenoch gedrängtere Stellung, damit der 4te Heertheil, imFall eines Angriffes, unterstützt werden könnte. DieBayern unter Raglowich standen zur Deckung desäußersten linken Flügels und des Geschütz-Parkes brigaden-weise in Colonnen hinter der Division Gnillem inot.
Es war bereits 6 Uhr Abends (26. August), alsder russische General Graf Woronzow mit etwa 2,000Pferde», mehreren tausend Mann Fußvolks und Geschü-tzes, auf der Treuenbrietzner Straße gegen das Armee-corps Bertrand heftig andrang, um die französischeStellung genau zu erkennen. Es gelang auch den Rus-sen bis zu den Anhöhen vorzudringen, die vor Iüterbokmit Geschütz besetzt waren. Bald aber mußten sie um-, kehren, als sie, von den Würtembergern, ruhig und fe-^ sten Fußes empfangen, einigen Verlust fühlten, und dieUeberlegenheit ihres Gegners sahen. Trotz dem machtensie noch einen Versuch auf die Stellung der DivisionPack hob, der eben so wenig gelang.
^ General Borstel war am nemlichen Tag von Got-^ tow nach Jenichendorf und Felgentreu gerückt, und hatte^ Mehldorf besetzt. General Wobeser hingegen zog von! Golfen über Güsmannsdorf nach Luckau . Dieser Punct! war wahrend des Waffenstillstandes von den Franzosen! befestiget, mit Geschütz versehen und jetzt durch r Ba-