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Die Schweden hatten unter ihrem Kronprinzen Stel-lung bei Velitz. General Hirschfeld blieb bei Ziesar .Die Stadt Burg ward von den Franzosen geräumt.
Als der Kronprinz erfuhr, Oudinot haltesein Heer noch beisammen, mußte er irgend ein Unter-nehme» desselben befürchten. Daher zog er auch seineTruppen enger an einander (zo. August). GeneralBorstet rückte nach Pechüle ab, mit der Vorhut inden Puncten Alten-Seele und Linde. General Bci-to w lagerte bei Treuenbrietzen ; Winzingerode beiNiemeck; Tauen zien bei Luckan; die Schweden bei Belitz; General Hirsch feld bei Mdkern.
Marschall Oudinot hatte indessen seine Stellungtheilweise verändert, und den 12ten Heertheil in Schlacht-Ordnung und in Colonnen, hinter ihm den größten Theilder Reiterei, bei Marzahne, am Zusammenfluß der vonTreuenbrietzen und Niemeck nach Wittenberg führendenWege aufgestellt. Bertrand lagerte bei Schwabeck;Regnier blieb unverändert bei Kropstädt .
Kaum hatte das t2te ArmeecorpS seine Vormächte»ausgestellt, als mehrere tausend Mann Reiterei unterdem General Woronzow, mit 4 Stücken Geschützauf den Höhen bei der Windmühle erschienen. Sie ver-schwanden , als der Bayern Geschützfeuer sie dort be-grüßte. DaS Fußvolk Oudinots hatte Vierecke ge-bildet; Raglowich aber mit seinen Vortruppen dasvor seiner Stellung gelegene Wäldchen besetzt. DieseVorhut wurde wahrend der Nacht (vom ZO. zum Zl.August) von der feindlichen Reiterei, jedoch ohne Ver-lust, beunruhiget.