überall mit seltenem Beispiele des Muthes voranlcuchtete.Doch den ganzen Park geschlossen beisammen zu erhal-ten, ward, als die Nacht einbrach, unmöglich, da derStaub in dichte Wolken geformt, beinahe das Athmenbenahm, und die französischen Fuhr-Soldaten keinem Be-fehle mehr gehorchen wollten. Es war etwa halb 2 UhrMorgens ( 7 . Septembers), als General Raglowich,mit dem Fußvolke seiner Division und jener kleinenChevaurlegers-Abtheilung vor der Stadt Dahme erschien.Sie war von einigen hundert Mann preußischer Land-wehr zu Fuß und zu Pferd besetzt. Einige Chevaurle-gers vom Vortrab der Bayern , ihnen noch zur Unter-stützung die Brigade Habermann, sprengten rasch indie Stadt hinein, und die überfallenen Preußen, in derMeinung, eine beträchtliche Macht greife sie an, flohennach allen Richtungen; nur wenige Gefangene und einigeBeutcpferde waren der Preis des kecken Unternehmens,aber auch, daß die bayerische Division wieder nach einermehrstündigen Ruhe, ungehindert über Herzberg nachTorgau fortziehen konnte. Ihr folgten auf dem Fuß dieTrümmer des 5ten Heertheils (Bertrand). Dieflüchtenden übrigen Haufen des Heeres hatten ihren Wegvom Schlachtfelde über Annaburg gegen Torgau genom-men , und die Brücken über den Elster-Fluß, so wie überdie verschiedenen Graben hinter sich, abgebrochen.
Das Heer der Verbündeten unter dem Kronprin-zen von Schweden , war am Abend (des 6. Septem-bers) bei Langen-Lipsdorf, Oehna, Bocho, Iüterbok,Kalrenborn gelagert. Nur die russische und preußischeReiterei folgte dem geschlagenen Heere, welches vou sei-ner frühern Dperations-Basis (Wittcnberg) abgeschnit-ten, Schutz und Aufstellung unter den Kanonen der Fe->