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So war Napoleon aufs Neue im Besitz der Ge-birgsh'ohen, die jedoch nur dann Werth für ihn habenkonnten; wenn er von da in die Töplitzer Ebene hinab«steigen und mit glücklichem Erfolg dem feindlichen Heereeine Schlacht liefern konnte. Obgleich letzteres ihn zuempfangen in voller Bereitschaft seyn mußte, wagte Na-poleon dennoch den Versuch, sich in jener Ebene aus«znbreiten. Die Kühnheit des Unternehmens allein konnteihn wegen des Erfolges beruhigen. Er erwartete, dasgroße Heer werde bei seinem Erscheinen wahrscheinlichzurückziehen, weil dessen Vortruppen nirgends großenWiderstand leisteten. Er griff diese unter dem GeneralIielhen um 3 Uhr Nachmittags des 17. auf das Leb-hafteste an, und nach beinahe dreistündigem Widerstand,zog Ziethen fechtend nach Culm zurück, hier von demGroßtheil W ittg enstei n s aufgenommen. Ohne Auf-enthaltverfolgten die Franzosen ihre Vortheile, und brei-teten sich in der Ebene aus, in welcher sich jetzt bluti-gerer Kampf erhob. Die Franzosen nahmen die DörferArbesau, Telnitz, Kimnitz, Iohusdorf. Wahrend aberWittgenftein alles aufbot, das Vordringen der Na«pol konischen Abtheilungen zu hemmen, rückten dieOesterreicher in der linken Flanke ihres Gegners vor.Colloredo war es, welcher des Grafen Lob au linkeFlügel-Stellung umging und das Dorf Arbesau mit ge-fälltem Bajonett nahm. Gleichzeitig zog der 'österreichischeHeertheil Meerfeld von Außig aus, gerades Wegsnach Nollendorf. Jetzt durften die französischen Streit-Massen nicht wagen, den immer unverhaltnißmaßigerwerdenden Kampf fortzusetzen, sollte ihnen nicht der Rück-weg versperrt werden. Der Graf Lob au trat also die-sen an, durch die Generale Colloredo , Wittgen-