Band 
Vierter Band.
Seite
222
JPEG-Download
 

222

Flüßen Elster und Pleiße durchschnitten, welche, abend-wärts von Leipzig in mehrere Arme auseinander gehend,die unmittelbare Verbindung des HauptheereS mit Blü-chers Schaaren erschwerten. Das napoleo nischeHeer dagegen war im Besitz der freien Ebene und der Mit-tagsseite, in welcher sich alle Waffengattungen frei be-wegen konnten. Zwar trennte der Partha-Fluß die gegenBlüchers Angriffe aufgestellten Armeecorps von ihremHauptheere; doch konnte deren gegenseitige Verbindungsogleich wieder hergestellt werden, wenn sich jene auf daslinke Ufer der Partha zurückzogen.

In der Morgenfrühe (des 16. Oktobers) hatteSchwarzenberg folgende Stellung eingenommen:Giulay's Heertheil, wovon aber eine Division nachWeißenfels entsendet war, die leichte Division Lichten-stein und die Krieges - Schaaren Thielemanns bil-deten in der Aufstellung bei Klein-Zschöschcr, am linkenElster-Ufer, den linken Flügel des Heeres. Zwischendem Elster und Pleiße Fluß, zwischen Iöbigker und Pr'odl,sah man den österreichischen Heertheil Meerfeld undeine Reserve unter dem Prinzen von Hessen-Homburg .Hinter dem Punct Gossa, vor Fldrenthal und G'ohren,auf dem rechten Pleiße - Ufer, hatten die Heertheile W i tt-genstein und Kleist Stellung. Alle diese vier genann-ten Massen bildeten den Mittelpunct des großen Heeres.Der rechte Flügel bei Groß - Pösa ward durch den öster-reichischen Heertheil Klenau und die preußische BrigadeZiethen gebildet; dessen rechte Flanke aber, bei Sei-fertshain, durch aufgestellte Reiterei des Kosaken-Het-manns Platow beschützt. Der Großfürst Constanti n,unter ihm der General Miloradowitsch, befehligtebei Magdeborn den großen Rückhalt der Armee, aus den