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Erostewitz nach Markt Kleeberg und besetzte den letztemPunct. Französische Reiterei erschien jetzt in der Ebenezwischen Markt Kleeberg und Dösen. Doch zwei schwererussische Reiter-Regimenter unter General Lewachowwarfen sich auf jene, und erzwängen ihren schnellen Rück-zug. Kleist konnte aber diese Vortheile nicht weiter ver-folgen, denn der Verbündeten Heeresmitte und linker Flü-gel hatten nicht gleichen Erfolg errungen. Prinz E ugenvon Würtemberg, welcher das Dorf Wachau erstürmenwollte, mußte wegen der Tapferkeit der Franzosen , diesich glänzend und unerschütterlich vertheidigten, wieder da-von ablassen. Eben so fruchtlos waren Versuche Kle-n a u' S gewesen, sich des Punctes Liebertwolkowitz zu be-mächtigen , um so mehr, da Fürst Gorczakow vonStbrmsdorf aus einen viel zu großen Raum zu durchlau-fen hatte, als daß er zeitig genug hätte Unterstützungbringen können. Furchtbarer Kampf war auf allen Punc-ten. Immer aber richteten die Verbündeten vorzugsweiseihre Haupt-Angriffe auf die Dörfer Wachau, Liebertwol-kowitz. Mit Heldenmuth schlugen die Franzosen sechs ver-schiedene Austürmungen ihrer Feinde ab. So ward es 11Uhr Mittags, als Kaiser Napoleon , im Wahne, seineGegner wären durch den angestrengten Kampf erschöpft,einen großen Schlag zu thun beschloß, der den Sieg un-widerruflich an seine Adler fesseln sollte. Er ließ die al-ten Garden schnell, zur Verstärkung seines rechten Heer-Flügels , nach Delitz fliegen. Oudinot mußte mit zweiDivisionen der jungen Garde, zu Verstärkung der Mitte,nach Wachau eilen; Mo rti er aber zwei andere Divisio-nen der jungen Garde dem Marschall Macdonald zu-führen, der von Holzhausen gegen die Rechte Klenau'övorgerückt war. Es mißlangen aber vor Allem die An»
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