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Vierter Band.
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griffe der Franzosen gen Markt Kleeberg. Nicht allein be-hauptete Kl eist seine Stellung, sondern er nahm auchden Franzosen fünf Kanonen ab, nachdem er die feindli-chen Abtheilungen in Unordnung zurückgeworfen hatte.

Sobald Marschall Ondinot in der Nahe Victorsangekommen war, brach dieser aus Wachau hervor, wel-ches Dorf zwischen der Mitte beider Heere lag. Ihnunterstützten 60 Stücke Geschütz der kaiserlichen Garde.Der Prinz Engen von Würtemberg vermochte nicht, sol-chem Andränge zu widerstehen. Er zog sich zurück; ihmfolgten seine Feinde, und es schien die Gefahr unabwend-bar, daß die Heermitte der Verbündeten von den Franzo-sen durchbrochen werden würde. Aber der russische Gene-ral Rayeffsky erhielt Befehl, mit seinen Grenadierenden reißenden Strom aufzuhalten. Eine seiner Divisionenließ er sogleich Stellung hinter der Auenheimer Schäfe-rei nehmen, die andere mußte Gossa besetzen. Und esgelang diesen Tapfern , der Franzose» Fortschritte für denAugenblick zu hemmen.

Aber auch General Klenau war wahrend dessenvon Lauristons Heer-Schaaren in der Stirnseite, undvvn Macdonald in seiner rechten Flanke angegriffenworden. Er konnte sich daher nicht länger auf den Hö-hen rechts Liebertwolkvwitz behaupten, und zog in eineStellung zwischen Saifertshain und Groß-Pvesa zurück,die er nur mit äußerster Anstrengung bis zur einbrechen-den Nacht festzuhalten im Stande war. Auch auf demäußersten rechten Flügel der Franzosen hatte anfangs Ge-neral Sebastian! einige Vortheile gegen die österreichi-sche Reiterei errungen; doch die preußischen schweren Rei-ter stellten dort-das Gleichgewicht wieder glücklich her.

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