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zunehmen ; daS Heil deS ganzen französischen Heeres steheauf dem Spiel. Bertraud bildete also aufs Neue seineSchlachthaufen in verschiedene Angriffs-Cylonnen, undwarf sich mit solcher Gewalt auf die Oesterreichs , daßGiuiay, nicht langer Stand haltend, auf allen Pinie«ten weichen mußte. Nicht ohne bedeutende» Verlust aufbeiden Seiten, nahm Vertrand seine frühere Stellungin und bei Lindenau, Giulay aber die seinige beiKlein-Ischbscher wieder ein.
Auch das Heer unter dem Eeneral'Blücher warin der ersten Morgenfrühe (16. Oktobers) aufgebrochen,und zwar zog General Längeren von Skeuditz überFreierde, Radefeld und Breirenfeld nach Groß-Wetteritz;General Vork von Skeuditz über Lindenthal nach M'o-kern; General Sacke» bildete mit seinem Heertheil denRückhalt. Diesen, wenn sie auf dem Wahlplatz erschei-nen würden , zu widerstehen, hatte Napoleon demMarschall Ney mit den Heertheilen Marin ont, Sou-h a IN und der Reiterei unter A rrighi übertragen. Deck-es war schon 10 Uhr Morgens, und noch erblickte Neyauf der Straße von Skeuditz die schlesische Armee nicht,statt dessen aber vernahm er heftigen Donner des Geschützesin der Richtung von Wachau und Liebertwolkowitz. Alsohielt er für zweckgemaß, zwei seiner Divisionen zu Un-terstützung des großen Heeres nach Dolitz abzusenden. Erbehielt also nur den 6ten Heertheil und die Reiterei deSHerzogs von Padua bei sich, denn noch war die Di-vision Delmas vom zten Heertheil riebst dem ganzenGeschützpark im Anmarsch von Eulenburg begriffen. DieseUmstände nun begünstigten den General Blücher, sei-nem Gegner jetzt die ganze Kraft der -Überlegenheit em-pfinden zu lassen. Vor allem stürmte Längeren gegen