durch zwei russische Garde-Regimenter verstärkt worden,während 80 Stücke russisch-preußischen Geschützes, auseiner Stellung linker Hand Gossa, durch mörderischesFeuer mithalfen. Bis zur einbrechenden Nacht ward dieSchlacht durch anhaltenden Kanonendonner auf der gan-zen Linie fortgesetzt.
Der Heertheil Meerfelds, welcher auf dem linkenPleiße-Ufer hatte vorrücken sollen, mußte es nicht nurmit großen Natur-Hindernissen, sondern auch mit einemtapfern und gewandten Feinde aufnehmen. Fürst Po-niatow § ky vertheidigte dort die Uebergänge des Flnßesund vereitelte jede Anstrengung derOesterreichcr, zwischenDblitz und Löönig herüberzukommen. Erst gegen Abendgelang es dem General Meerfeld in der Nahe von Dd-litz eine seichte Flußstelle aufzufinden, und an der Spitzeeines Bataillons, den Uebergang zn machen. Aber kaumhatte er den Fuß an das jenseitige Ufer gesetzt, als ervon der alten französischen Garde angegriffen, und dasganze Bataillon in die Pleiße zurückgesprengt wurde. Ge-neral Meerfeld, dem das Pferd unterm Leib getödtetward, mußte sich zum Gefangenen ergeben.
Glücklicher als Meerfeld , stritt anfangs Gene-ral Ginla y auf dem rechten Elster-Ufer. Er hatte sichnach siebenstniidigem Kampf der Dörfer Plagwitz und Lin-denau bemächtiget und die Schaaren Bertrands bis indie Ebene hinter dem sogenannten Kühthurm und hinterdie Ziegel-Scheune zurückgetrieben. Hier schloß der fran-zösische General große Vierecke, und beschränkte sich nurdarauf, Ginlay's Truppen am linken Luppe-Ufer zubeschießen. Napoleon , der Meldungen über diese Er-eignisse empfangen hatte, befahl dem General Bertrandseine alte Stellung, eö koste waS es wolle, wieder ein-