232
Sie hatte» s Kanonen nnd eine Menge Gefangener denSiegern zurückgelassen. General Blücher fand jetzt nö-thig, das Gefecht schnell abzubrechen, um für den folgen-den Tag seine ganze Kraft zu sparen.
Um 4 Uhr Nachmittags vereinigte sich auch nochColloredo mit dem Hauptheere, und nahm Stellungbei Gröber»; Bcnningsen lagerte bei Nauenhof; derKronprinz von Schweden auf den VreiteufclderHöhen. Also hatten sich am Abend des Tages (17. Ok-tobers) sämmtliche Heeresmasscn der Verbündeten engervereinigt. Aber auch Napoleon war von Eulenburgher durch den Hcertheil Regnier verstärkt, der wäh-rend seines Marsches die Reiterei Winzingerod e'Svor sich Hergetrieben und Tancha vom Feinde gereiuigethatte. Napoleon zog nun sein Heer fester zusammenund füllte den bisher zwischen dem Hauptheere und demMarschall Ney befindlichen Zwischenraum aus, um derGefahr zn entgehen, von seinen Feinden in der Haupt-stellung umgangen zu werden.
Er ließ daher in der Morgenfrühe 2 Uhr des 13 . Ok-tobers eine Front-Veränderung mit dem ganzen Heer ma-chen; das Dorf Connewitz diente dabei als Schweukungö-puuct. Nun lehnte Fürst Poniatowsky seine Rechtean Eonnewitz und seiner Linken gab er die Richtung vonProbstheyda, welches Dorf der Heertheil Victor besetzthielt; Macdonald nahm Stellung bei Holzhauseu, demder General Lauriston, gelagert bei Stötteritz , zur Un-terstützung stand. Napoleon besetzte mit seinen Gardenden Thonberg, in der Nähe der Tabaksmühle, von wel-chem Puncte aus er jedem bedrohten Theil seiner Schlacht-stellung schnelle Hülfe senden konnte. Und um den Ver-bündeten jede Angriffsbewegung so viel als möglich zu