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wieder bedeutende Verstärkungen erhielten, mußten diePreußen wieder zurück. Es setzten sich nun die GeneralePrinz August und Pirch persönlich an die Spitze derStürmenden; noch einmal drangen sie in das hochwich-tige Dorf ein, doch abermals mußten sie weichen, weildie Franzosen mit verdoppelter Kraft das Verlorne wie-der erkämpften.
Während dessen hatte die preußische Brigade Mie-then das Dorf Znckelhansen genommen. Der Vcrsnchaber, auch Meister von Stbtteritz zu werden, mißlang,weil dieß Dorf, aus der Stellung von Probstheida her,folgenreich mit Geschütz bestrichen wurde. Daher begnügtesich Iiethen, vor der Hand Stbtteritz mit Granadenbewerfcn nnd in Brand stecken zu lassen.
Nicht weniger festen Widerstand erfuhr die Angriffs-masse des linken Flügels. Kaiser Napoleon hatte seinealte Garde dort auf dem Thonberge in vier Haufen ge-theilt, welche er nach Umständen auf jeden bedrohetenPunct hinbewegcn konnte. Ein Theil der jungen Gardeunter Mortier beschirmte die Ausgange der Stadt Leip-zig , wahrend Marschall Oudi not mit dem übrigen Theilder jungen Garde den von den Oesterreichern gedrängtenTruppen P oniatowsky's beiznstehen eilte, und denGeneral Bianchi wirklich mit großem Verlust zurück-trieb. General Giulay von Knanthain aus, hatte desletzter» Umstandes willen eine seiner Brigaden nach Gautschvorrücken lassen; aber scbon hatten zwei Divisionen desFürsten Colloredo dem Gefechte mit Po »> arowskywieder vortheilhaftere Wendung gegeben und die Polen nach Connewitz zurückgedrängt.
Diese vielseitigen Anstrengungen kosteten dem Heereder Verbündeten so viele Menschen, der Widerstand der