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Vierter Band.
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Franzosen war so mächtig, daß Fürst Schwarzenberg einSweilen auf unmittelbaren Angriff der feindlichen Stel-lung zu verzichten und zu andern Mitteln Zuflucht zunehmen beschloß. Auf der ganzen Linie des verbündetenHeeres donnerte plötzlich fürchterliches Geschützfeuer, wel-ches von allen Puncten auf die dichtgeschlossenen franzö-sischen Heeresmassen concentrisch gerichtet, unerhörte Wir-kung hervorbrachte. Die Menge des französischen Geschü-tzes war bei weitem geringer, als das der Verbündeten.Die französischen Bataillone, welche mit der seltenstenAusdauer jeden Verlust geduldig ertragen hatten, ver-suchten aus Probstheida hervorzubrechen. Doch bald wa-ren auch ihre tiefsten Massen durch daS schreckliche Kar-tatschenfeuer gelichtet, und die Ueberreste mußten wiederzurückflüchten. Dieß zermalmende Feikr dauerte bis zursinkenden Nacht fort, und brachte vorzüglich den tapfernVertheidigern des Punctes Probstheida unermeßlichen Ver-lust. Hier war es, wo der französische General Rocham-beau, wo General Vial getödtct wurden.

Wahrend auf diese Art das Hauptheer der Verbün-deten durch die unerschütterliche Tapferkeit der französi-schen Heeresmassen aufgehalten ward, hatten die Heereunter dem Kronprinzen von Schweden und demGeneral Blücher ihre Bewegungen ebenfalls angetreten.

Der Kronprinz von Schweden war gegen achtUhr Morgens aus seinem Lager bei Breitenfeld in dreiColonnen nach den Ufern der Partha gerückt. Die Ab-theilung Bülow, an ihrer Spitze die russische Reiterei,bildete seine linke Flügelmasse und zog nach Taucha , wodas vom General Regnier zurückgelassene sächsische Ba-taillon gefangen wurde. General Winzingerode zogmir der HeereSmitte bei Grasdorf durch die Partha; end-