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befindliche französische Reiterei den Ueberlauf abzuwenden;sie ward bald durch mehrere russische Kosaken-Regimenterfestgehalten. Nur General Zeschau, mit etwa 500Sachsen, blieb fest in den Reihen der Franzosen . Reg-nier ward durch diesen Abfall seiner Untergebenen unab-helfbar zum Rückzug hinter Paunödorf gezwungen. AuchPaunsdorf mußte verlassen werden, weil der preußischeGeneral Vülo w die Vertheidiger dieses Dorfes mit über-legener Macht angriff. Marschall Ney wollte dasselbezwar durch Abtheilungen wieder nehmen lassen, welcheauö Sellershausen und Volkmarsdorf hervorbrechen muß-ten; doch auch sie wurden durch die russische Reiterei zu-rückgetrieben und verloren dabei vier Kanonen.
Wahrend dieser Zeit war Längeren gegen dasDorf Sch'onfeld, gleichsam eine Vorstadt Leipzigs , ange-rückt. Hartnäckig und längere Zeit ward dieß Dorf ver-theidiget. Endlich gelang aber den vereinten Anstrengun-gen der Generale St. Priest und Kapczewitz denBesitz von Schönfeld zu erkämpfen, und um so leichter,weil Marin ont's Heertheil Mangel an Schießbedarflitt. Vergebens versuchte auch hier Marschall Ney denhochwichtigen Punct wieder zu erobern. Vergebens ge-schahen die Anlaufe des Zten französischen Heertheils,vorzüglich der Divisionen Ricard und Brayer, dasVerlorne wieder zu erringen. Nur augenblickliche Vor-theile erstritten sie. Um 6 Uhr Abends mußten sie dasmit Leichen angefüllte Dorf dem Sieger überlassen. DecVerlust Langerons war hier groß gewesen; noch be-trächtlicher aber der der Franzosen , selbst an ausgezeich-neten Officieren. Das Heer des Kronprinzen vonSchweden, welches nach dem Abfalle der Sachsen kei-nen Gegner mehr, als die Division Dürütte vor sich