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daS blutige Tageswerk, indem er noch mit stürmenderHand die Dörfer Stüntz und Sellershausen wegnahm,die er dann trotz aller Anfalle des Feindes männlich be-hauptete.
Unterdessen hatte General Blücher auch den russi-schen Heertheil Sacken gegen die Rosenthaler Vorstadtvon Leipzig vorrücken, und sie angreifen lassen. DieFranzosen vertheidigten sich auf diesem Punct, begünsti-get durch die vortheilhafte Lage desselben, mit so ausge-zeichneter Tapferkeit, daß die Nüssen keine Fortschrittemachten. Gegen Abend erblickte General Blücher einelange Wagenreihe auf der von Leipzig nach Weissenfels führenden Hoch-Straße. Er schloff daraus, daß Napo-leon an Rückzug denke. Stracks schickte er den HecrtheilUork, welcher bisher den Rückhalt seines Heeres gebil-det hatte, nach Halle, um den Franzosen auf dem linkenSaal - Ufer zuvorzukommen.
Napoleon hatte schon am Abend des Verderben-schweren 18 . Oktobers klar eingesehen, er werde sich nichtlänger in den Ebenen von Leipzig behaupten können, ohneGefahr zu laufen, sein Heer gänzlichem Untergang preiszu geben. Denn wenn seine Armee jetzt noch nicht voll-ständig geschlagen war, mußte er es einzig dem Um-stände danken, daß viele Angriffs-Massen der Verbün-deten, wegen ihrer großen Entfernung vorn Hauptschlacht-felde, erst am Nachmittage hatten thätigen Theil an derSchlacht nehmen können. Nun hielt die Verbündetennichts mehr zurück, ihre blutig erstrittenen Vortheile amfolgenden Tag (ig. Oktober) folgenreich zu benutzen,und durch einen gleichzeitigen Angriff auf allen Puncten,Napoleons und seines Heeres Schicksal schon hierauf immer zu bestimmen. DaS französische Heer hatteIV. 7tes Buch. ist