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Vierter Band.
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anboten. Dieß Ansinnen ward jedoch, als Rettungsmitteldes französischen Heeres, verworfen. Die Armeen schrit-ten zum Sturme gegen die Stadt heran. Auch das schle-sische Heer machte dazu Anstalten.

Als die Besatzung Leipzigs das Herannahen der zahl-reichen feindlichen Kampfmassen erblickte, verlor sie dieHoffnung ihren großen Wagenzug zu retten, und sprengtedeshalb bei hundert von Munitionskarren vor dem Dres-dener Thor in die Luft. Dieß Ereiguiß beschleunigte nurdas Heraneilen der Verbündeten, und bald standen sieunter den Mauern der Vorstädte.

Es näherte sich General Sacken dem Partha-Fluß,um das Hallische Thor von der Stirnseite anzugreifen.Marmonts Heertheil hatte sich aber in eine Fabrike,etwa 500 Schritt von derjenigen Brücke verschanzt, dieder Hallischen Vorstadt als Zugang dient; es war daherhartnäckiger Widerstand vorauszusehen. Sackens An-griff ward abgeschlagen, und obgleich vorn ArmeekorpsLangeron bei einem zweiten Versuch unterstützt, mußteSacken nochmals mit bedeutendem Verlust zurückwei-chen. General Langeron schickte darauf eine sehr be-trächtliche Truppenabtheilung zwischen der Hochstraße unddem Partha-Fluß, die aber so viele Naturhindernisse vor-fand und so mörderisch von den Franzosen beschossen ward,daß auch sie auf den wiederholten Angriffsversuch verzich-ten mußte. Endlich aber, als die Fabrik in einen Schutt-haufen verwandelt lag, erkämpften die Russen den Besitzderselben, und die Ueberrestc von Marmonts tapfernStreitern zogen sich in die Hallische Vorstadt, hinter diePartha zurück. Zwei französische Stücke Geschütz spienitzt Tod und Verderben auf die früher erwähnte Brücke;demungeachtet drangen die furchtlosen Russen auf der

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