hindert den Rückweg nach Eulenburg an. Nar könnewollte dem bayerischen General an Rechtlichkeit nicht nach-stehen. Mit freundlicher Auerkenntniß der Dienst-Treueund Tapferkeit der Bayern entließ er die bisherigen Bun-desgenossen. So schieden die Bayern , und schieden mitFreuden von denen, in deren Reihen sie ungern gegenihre deutschen Bruder gefochten hatten. Treue gieng ih,nen über eigene Neigung; Vertrauen auf ihres KönigesWeisheit über Vertrauen auf eigene Klugheit. Keine Lei-denschaft , kein Beispiel hatte sie von ihrer Pflicht verlo-cken können. Denkt der Soldat anders, so wird er meu-terischer Gebieter dessen, der ihn lenken soll, und drehter das Bajonett gegen den Befehl, den er zu vollstreckenberufen ist.')
Am 24. Oktober lagerte General Maillot, noch1,226 Mann Fußvolk und Reiterei stark, mit 6 StückenGeschütz, 18 Munitionswagen und seinem übrigen Gepäck,bei Rdda, von wo aus er nach erhaltenen Befehl desGenerals Grafen Wrede, über Bamberg, Würzburg ,zum bayerischen in der Gegend oon Offenburg am Rhein aufgestellten Hauptheer abrückte. In Bamberg aber ver-einigte sich auch das aus dem 5ten und 7 ten Regimentezusammengesetzte Bataillon unter dem Obersten Numelwieder mit ihm, welches als Bedeckung des Gepäckes
*) DasBenehmen des Generals Mail lot ward auch von seinemKönige richtig gewürdiget. (S. Beilagei^.Es warnothwen-dig , den so eben erzählten wichtigen Abschnitt in der bayerischenHceres-Geschichte recht genau auseinander zu setzen, um un-bezweifelt darzuthun, daß kein einziger Bayer zu jener Zeitfrüher das französische Heer verließ, als bis er dazu vonseinem Könige den bestimmten Befehl empfangen hatte.