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Vierter Band.
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Weimar zu vertreiben, mißlang gänzlich und brachte denFranzosen bedeutenden Nachtheil. Das schlesische Heerunter Blücher ging zwischen Lancha und Freibnrg überdie Unstrutt, und nahm Stellung zwischen Bibra und Klo-ster Has'er.

Das Hanptgelager des Fürsten Schwarze nbergwar in Jena. Letzterer Punct, Weimar , Nanmbnrg,Hassenhauscn, Neu-Kosen, waren die Lagerungspuncteder verschiedenen Heerhaufen der Verbündeten. Die Ab-theilung Klenau mußte nach Dresden zurückkehren.

Am folgenden Tag sammelte Napoleon sein Heerbei Erfurt. Blücher lagerte bei Sbmmerda. DaSHauptheer der Verbündeten rückte indessen auf der Naum-bnrger und Jenaer Hochstraße über Weimar vor, undnahm Stellung zwischen Nohra und Ulla, auf der Er-furter Straße. Der Kronprinz von Schweden aber führte sein Kriegsvolk und das unter dem GeneralBenningsen, über Merseburg, Querfurt, Artern , genKassel .

Napoleon rastete (am 24 . Oktober) bei Erfurt ,um neue Kräfte zu Fortsetzung des Rückzugs zu sammeln,nicht aber um eine neue Schlacht zu liefern, wie imHanptgelager der Verbündeten vermuthet wurde. Waraber das Letztere Napoleons Absicht, mußte er für seineRückzugsliuie, durch die Bewegung des schlesischen Heeresüber Tannstädt nach Langensalza ( 24 . und 25 . Lctober)Alles fürchten. Er zog aber (am 25 .) von Erfurt nachGotha. Ihm folgte zwar Blücher möglichst schnell, unddieser fügte auch dem französischen Nachtrab bedeutendenSchaden zu; doch Napoleons Hauptheer zu erreichen,waren die Verbündeten nicht im Stande, da dasselbe un-erhörte Marsche machte.