Band 
Vierter Band.
Seite
336
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Beilage s>

Der A«frus des Generals Wrede lautete also!

Gebirgs - Bewohner des Jnn - und Salzach - Kreises;

Euer bisheriges Betragen, seitdem die Feindseligkeiten zwi-schen den kriegführenden Mächten begonnen haben, hat mir be-wiesen , daß Ihr mit Recht das Vertrauen des Königs undfeiner Regierung verdient. — Ich weiß, einige verruchte Böse-wichter , die schon im Jahre 1809 so manches Unglück über Euchverbreitet haben, die seitdem bößes Gewissen und Furcht vorder Strafe, die eine gerechte Regierung über sie aussprecheNdurfte, in fremden Ländern herumgetrieben hat, haben sich vorKurzem in Euere ruhigen Thäler eingeschlichen, um den Geistdes Aufruhrs zu verbreiten. — Zu frühe sind sie meinen Nach-forschungen entgangen; Ihr selbst habt sie aus Eueren Thälernfortgewiesen, und Euerer Obrigkeit die Anzeige davon gemacht»Seitdem sind mir Proklamationen zugekommen, bei welchen derName eines fremden Feldherrn mißbraucht wird. — Nicht Er,nicht Seine Regierung, können Euch zur Pflichtverletzung gegenEueren rechtmäßigen Souverain verleiten, nicht Euch in dieGreuelthaten des Jahres 1809 zurückführen wollen. — Selbstjene Regierung kennt und ehrt die heilige Pflicht der Untertha-nen gegen Seinen Souverain. — In ihren öffentlichen Manife-sten kündigt sie der Welt an, daß sie Krieg führt, um Friedenzu erhalten, nicht um die Völker gegen Ihre Souverains zu em-pören. — Lasset Euch daher Ihr friedliche Gebirgs-Bewohnerdurch keine Spielwerke täuschen. Beharret in der ErfüllungEuerer heiligen Pflichten gegen Eueren König und Staat, undzwingt das In - und Ausland in seinen Jahrbüchern Euerer nritder nemlichen Achtung zu erwähnen, die Jahrhunderte lang Eue-ren Worältern zu Theil blieb. — Ihr kennt die Rechte und Be-fug-