206
nenerte General Sebastian!, um die ihm gewordeneVerstärkung zu benutzen, den allgemeinen Angriff gegenden äußersten linken Flügel des Feldmarschalls Wrede,gegen die, leichte russische Reiterei unter Kaisarvf.Diese mußte dem allzu überlegenen Feind daS Feld räu-nie». Doch das bayerische Chevaurlegers-Regiment un-ter dem Oberstlieutenant Winkler, hinter ihm daSzweite Regiment unter Major Graf Lerche nfeld eilte»den Zurückziehenden zu, nahmen sie auf und warfen dirvordringende französische Reiterei zurück; indem das bayt-rische Fußvolk Vierecke bildete, die mit größter Kaltblü-tigkeit die Angriffe der Franzosen abprallen ließen.gebens wiederholte die feindliche Reiterei ihren Stritt»/immer standen ihr unerschüttert die beiden Regimenter vekBayern, nachdrücklichst durch die zte russische Kürassie"Division unter dem Fürsten Gallizin unterstützt, e»t-gegen. Die Franzosen gingen also zurück und hiemir en-deten bei Arcis die Ereignisse des blutigen Tages. Beid?Heere lagerten einander gegenüber, geschieden durch dasvon beiden Theilen unbesetzt gebliebene Dorf Nozay .
Es mag aber diese Schlacht deswegen in der G?*schichte des bayerischen Heeres denkwürdig bleiben, weilWrede hier mit seinem, durch bedeutende Entsendung?"geschwächten Heertheil, von 1L Uhr Mittags bis Nach^um halb zwölf Uhr, daher beinahe zwölf Stunden l»»ggegen einen viermal stärkeren Feind, unter Napoleons persönlicher Anführung Stand hielt, und erst spät Abendsdurch einen geringen Theil der Reserven vorn Haupth??*Unterstützung empfing. (Beilage 6.)
Während dieser blutigen Thaten vor Arris, welch?auch dem französischen Heer bedeutenden Verlust stiftete»/setzte der Kronprinz von Würtemberg seiuen h?°