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Vierter Band.
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den. In den Niederlanden sollten sich die Engiänder mü-der Feldmarschall Wellington aufstellen, an welchestch die Truppen der Niederlande, von Hannover, Hessen »Eassel, Mecklenburg, Nassau, Waldeck, Schwarzburg ,Neust, Lippe , Anhalt, der königlich - und herzoglich«sächsischen Häuser, Oldenburgs, VraunschweigS, derHansee-Städte, anschließen würden.

Außerdem schloß Bayern (am 13. April) einen Se»parat»Vertrag mit England ab, welcher die Erhaltungeines Theils seines öotausend Mann stark sein sollendenHeers, worunter, 8500 Mann Reiterei, während derDauer des Kriegs, sicherte. Dieser Tractat war derVorläufer des am 7. Juni 1815 zu Brüssel zwischen Eng-land und Bayern abgeschlossenen Subsidicn-Vertrages,durch welchem sich England anheischig machte, für jedender 6otause»d Mann, cilf Pfund zwei Schilling währenddes bevorstehenden Kriegs zu zahlen.

Der König von Bayern aber übergab den Ober»defehl seines Heeres dem Feldmarschall Fürsten Wrede;dagegen ernannte er den Grafen Aloys von Rechberg bayerischen Bevollmächtigten beim Congrep in Wien .

Bereits am I. April ergingen, von Wien aus, ansämmtliche Abtheilungen der Heermacht Befehle, aus dend'sl,erigen Besatznngs-Plätzen in die Cantonnirungen auf-zubrechen. Diese waren dem bayerischen Heer zwischen^ainz, Frankfurt, Mannheim , und einer Division aufd°m linken Rhein -Ufer angewiesen.

Das bayerische Heer selbst ward in vier Infanterie-Divisionen, eine Infanterie Reserve-Brigade, in zweiKavallerie - Divisionen und eine Cavallerie - Reserve-rigade eingetheilt. (Beilage 4.)