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chem auch Oesterreich und Preußen für ihre deutschen Be-sitzungen, Dannemark für Holstein, der König der Nieder-lande für Lurembnrg beitraten, vereinigte Alle zu einemsiaatsthümlichen Ganzen, genannt der deutsche Bund, des-sen Hauptzweck die Erhaltung der äußern und innern Si-cherheit Deutschlands , so wie Unabhängigkeit und Unver-letzbarkeit aller einzelnen deutschen Staaten seyn sollte*)-
Noch ward auch (am 9. Juni 1815 ) zu Wien einBeschluß unterzeichnet, welcher die Ergebnisse andeutete,von den Unterhandlungen der Mächte in Bezug auf diekünftigen Grenzbestimmungen und Veränderungen der ver-schiedenen Lander. Doch blieben noch manche wichtige Ge-genstände unausgeführt; z. B. die künftige Grenzgestal-tung Bayerns gegen Oesterreich , also die Entschädigungder Fürsten von Bayern, Würtemberg, Baden u. s. w-,für die Abtretungen, welche die Anforderungen Oester-reichs an den Besitz Salzburgs, des Jnn- und des Hans-rück-Viertels nothwendig machen konnten **).
Diese Ungewißheit der künftigen Landerstellungen desübrigen Deutschlands mußte auf Herrscher und Völker-schaften übel einwirken. Die Einwohner der Landstrichswelche abgetreten zu werden fürchteten, suchten mit alle»ihren Leistungen möglichst zurückzuhalten, um nicht dop-pelt in Anspruch genommen zu werden. Ueberhaupt wur-den alle Banden zwischen Regenten und Volk, wahrendeiner sehr verhanguißreichen Zeit, durch das Ci» swe >-