theils eine vortheilhafte Stelle an der Marne aufzusu-chen, um eine Schiffbrücke zu schlagen, damit das Schloßumgangen und von allen Seiten angegriffen werden könnte.Der Feind, grbßtentheils ein ungeregelter Haufe, hieltes jedoch nicht für rathsam, die Ausführung des Angriffsabzuwarten, sondern verließ Chateau-Thierry , nachdemer die Brücke über die Marne abgebrannt hatte (in derNacht vom 7. zum 8. Juli), so eilfertig, daß er den nach-folgenden Bayern rz Stücke Geschütz, 26 Munitionskar-ren und bedeutende Munitionsvorräthe zurückließ.
Wrede begab sich (8. Juli) nun selbst nach Cha-teau-Thierry , wo auch die Brigade Maillot, die Di-visionen Beckers und Zoll er lagerten, nachdem sieihren Uebergang auf zwei Schiffbrücken vollzogen hatten.Die Division Graf Preysing war vermittelst einer Furtdurch die Marne gekommen und lagerte am Abend beiMontreuil . Die Brigade Seidewitz und die DivisionDelamotte hatten ihre Bewegung bis Montmirail fort-gesetzt und die Division Prinz Carl und Raglowichnebst dem großen Geschützpark bis Vieils-Maisons.
Am nämlichen Tag hatte auch General Czernitschefmit seinen Streifparteien eine beträchtliche feindliche Ab-theilung zwischen Montmirail und Brie zerstreut und ihr5 Kanonen abgenommen.
Als am folgenden Tag (6. Juli) Fürst Wrede mitdem Hauptgelager, der Brigade Maillot und den Di-visionen Beckers und Joller nach LaFerte sous Jouarrekam, rückte die Reiter-Division Preysing bis Meautvor; die des "Prinzen Carl bis Trilport; GeneralRaglowich bis Montreaur; die Brigade Seidewitzund die Division Delamotte bis Büssiere.