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rüget mlt den österreichischen Reserven unter Erzher-zog Ferdinand (am 30.Juni) in Colmar eingerückt;hatte Neubreisach berennt und übernahm dann, wie er-wähnt, mit seinem Heertheil auch die Einschließung vonStraßburg . Unterdessen ging Erzherzog Ferdinandüber St. Marie aur Mines, Remiremont und St. Diey(am 10. Juli) bis Doulevent, und folgte darauf demZcen und 4ten Heertheile an die Seine und Loire nach.Ein (am 24.Juli) zwischen den Generalen Hohen;ol-lern «nd Rapp abgeschlossener Vertrag, beendete auchdie Feindseligkeiten vor den Festungen Straßbnrg, Landau ,Schlettstadt, Lichtenberg, Pfalzburg , Neubreisach, Hü-ningen und Belfort .
Der Ober-General Frimont war indessen mit demäußersten linken Flügel-Heer der Verbündeten, im Sü-den Frankreichs vorgerückt. Er hatte den Uebergang überdas Jura Gebirg, als Folge ehrenreicher Gefechte bislcs Rousses und la Faucille erkämpft. Das Fort de l'E-clüse, anfänglich eng eingeschlossen, ward bald daraufheftig beschossen und, mit allen Vorräthen erobert, folg-lich die große von Genf nach Lyon führende Straße, demösterreichischen Heere aufgethan. Nach diesem erschien(am y. July) der Großtheil unter General Frimontin Bourg en Dresse, der Rückhalt des Heers unterMerville auf dem rechten Rhone -Ufer, und zwar erstnach verschiedenen siegreichen Gefechten bei Nantua .Schon in der folgenden Nacht ward der Brückenkopf beiMacon durch die Oesterreicher unter General Pflüg er,nach blutigem Kampf, erobert; Macon selbst von ihmbesetzt. Der 2te Heertheil Frimonts hatte unter Ge-neral Bubna (bereits am 8. Juli) den Engpaß zwischenChambery und Lyon , nach Eroberung des Forts la Cro-