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Vierter Band.
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Cabknet von München diesen Anforderungen jene Verspre-chungen entgegen, welche dem König von Bayern in denTagen gemacht worden waren, als man dagegen dessenBeitritt zum großen Völkerbünde erlangte. Vergebensberief man sich auf die Tractate von Ried, von Paris ,von Wien (3. Oktober 1813, 3. Juni 1814, 23. April1815). Vergebens eilte der Kronprinz von Bayern nach Mailand, die Gerechtigkeit der Ansprüche BayernS in freier und eindringender Rede dem Kaiser von Oe-sterreich persönlich darznthun; vergebens selbst ertöntedie Stimme vieler Unterthanen, welche bisher dem baye-rischen Scepter unterworfen, diesem ihren Wohlstand,ihr Glück, selbst in stürmischer Zeit dankten. Unwiedcr«ruflich hatten die verbündeten Machte die künftige Stel-lung der einzelnen Staaten Deutschlands ausgespro-chen, denn ohne gänzliche Umwälzung aller bisher ge-nommenen Beschlüsse, ohne gänzliche Verrückung allerschon genau angegebenen Verhältnisse, ohne feindseligeBerührung aller einzelnen Interessen 'der verschiedenenFürsten Deutschlands , ließen sich die Anforderungen anBayern nicht mehr andern.

Also unterzeichnete König Maximilian (am 20.April 1316) jenen Vertrag ( vom 14. April 1816), ver-möge dessen er sich von den ihm ergebenen Bewohnerndes Inn - und des Hausruckviertels und des größte»Theils des Salzburger -Landes trennte (S. AbtretungS-Patente vom 30. April), wahrend er die Landestheileauf dem Ueberrhein, die Fuldaischen Aemter und dasAmt Redwitz (S. Patente von 30. April) in Besitz nahm.In den geheimen Artikeln ward auch dem Könige vo»Bayer» der einstige Besitz der alten Rhein-Pfalz , daher'