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Chronologische Uebersicht der Geschichte des preussischen Heers dessen Stärke, Verfassung und Kriege seit den letzten Kurfürsten von Brandenburg bis auf die jetzigen Zeiten / mit vielen erläuternden Zusätzen von F. v. Ciriacy
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196
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neben der Artollercy in 4 Tagen gemeß des Futter-Marschalls 488 pahr Vrodt, 9 Tonnen Bier, 2 Och-sen und 2 Last und 56 Scheffel Hafer." Der Fou-ragebedarf betrug also pro Tag, die Last zu 72Scheffel gerechnet, 5 c> Scheffel. Da nun nach an-dern in Zusatz io erwähnten Nachrichten die Rationfür ein Pferd damals 27 Metzen Hafer enthielt, sohat die Bespannung aller Fuhrwerke circa aus 33 oPferden bestanden, und die Anzahl der Geschütze kannin Uebereinstimmung mit den übrigen Verhältnissen8 bis ic> gewesen seyn.

Im Allgemeinen stand es danials sehr schwachmit der Brandenburgischcn Artillerie. Ein vorge-fundener Anschlag zu einer Brandenburgischcn Feld-Artillerie, auö dem sechszehnten Jahrhundert, vomMarkgrafen Johann von der Neumark entworfen,war wenigstens noch nicht zur Ausführung gekom-men. Es werden darin, jedoch für eine nicht an-gebene Truppcnzahl gefordert: 3 o Geschütze, nämlich:4 40 pfündige Karthauncn, jedem 3 c>Pferd. bespant.s 24 - Singerinnen

4 12 - Trachenen

4 8 - Feldschlangen » 16 -

24 -

44* * - 6 - -

42 - Viertelschlangen - 2 - -

s 1 - Falkonetlein - 2 - »

48 - Steinbüchscn? ^ g . ,

2 Mörser ^ *

Im Ganzen waren zur Fortschaffung dieser Ge-schütze und aller dazu gehörigen Fuhrwerke und Be-dürfnisse, als vorzüglich ic »53 Zentner Kugeln, 200Zentner Blei, 486 Zentner Pulver und 200 ZentnerHackepulver, 1048 Pferde erforderlich.