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Chronologische Uebersicht der Geschichte des preussischen Heers dessen Stärke, Verfassung und Kriege seit den letzten Kurfürsten von Brandenburg bis auf die jetzigen Zeiten / mit vielen erläuternden Zusätzen von F. v. Ciriacy
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sen besetzt. Die Gemeinen hatten in beiden FällenSilber. Ihr Mantelkragen aber war mit einer gol-denen Treffe versehen. Die Röcke der Trompeterund Pauker hatten rundum Falten, waren untenweit, und an den Aermeln, Aufschlagen und Vor-vertheilen mit goldenen Schleifen besetzt, zwischenwelchen sich silberne Schnüre an beiden Enden mitdergleichen Frangen befanden. Die Gehenke, Pa-trontaschen und Karabiner-Riemen waren sämmtlicherstere von Elens, letztere von Büffelleder Und mitsilbernen Treffen besetzt.

Die Schabracken und Halfterkappen bestände»aus blauem Tuch. Sie wurden alle 3 Jahr neugegeben, Rock und Mantel nach 2 Jahren, die Hütealle Jahr. Dafür wurden dem Mann 2 Rthlr.monatlich von der Löhnung einbehaltcn. Die Un-teroffiziere bekleideten sich noch wie die Offiziere auSeigeneü Mitteln. Die kleinen Montirungssiücke,als Hemden, Schuhe und Strümpfe beschafften sichauch die Gemeinen selbst.

Die Waffen bestanden in Flinten, Degen undPistolen und waren nach dem Bericht durchgehendsin gutem Stande. Die Unteroffiziere führten gezo-gene Rohre. Die Pistole» wurden in Bielefeld oderCaffel gekauft und das Paar mit § Rthlr. bezahlt.

Die Unteroffiziere und Gemeine waren auchdurchgehends gut beritten und hatten schöne zumDienst brauchbare Pferde, welche roo und mehrThaler das Stück kosteten.

Ueber die Montirung des Regiments MarkgrafPhilipp zu Pferde heißt es in dem Bericht wörtlich t

Die Mondirung, welche Ewr. Churfürst!.Durch!,von Hochgerichten Herren Marggrafenö Durch!, hie-