Die Hauptgegenstände auf welche der König undEeopold ihre vornehmste Aufmerksamkeit verwende»ten, waren nun i) das Ergänzungs-, 2 ) das Oeko»nomie-System; 3) die innere Ordnung und Disciplin,4) die Vervollkommnung der Feuer-Taktik,l) Das Ergänzungs-Svstem.Zuvörderst sollte das Heer aus Menschen vonansehnlicher Gestalt und Länge bestehe», „ Da manes dabei verstärkte, so fanden sich in, Lande nichtLeute genug dieses Schlages, die entweder freiwilligDienste nahmen, oder von den Kreisen nach ange»nommenen Grundsätzen gestellt werden konnten, DieOffiziere brauchten List, und bald nachher Gewalt,Es entstand eine Art bürgerlichen kleinen Kriegs.Die ausgekundschafteten Jünglinge wehrten sich, undes gab erschreckliche Schlägereien. Dem abzuhelfen,entstand zuerst der Gedanke; alle männliche Köpfeder Städte und des platte» Landes zu zählen, Re»gister und Rollen darüber anzufertigen, die Rouge»hörne» jährlich nachzutragen, die Heranwachsendenfleißig zu messen, und nach erreichtem Maaße sie,
») Schon nutxr Friedrich I. war die Liebhaber» dafür aus,gekommen. Der Markgraf Philipp General-Feidzeugm-i»ster gab daS erste Beispiel dazu, Fürst Leopold v. Deftsau und der damalige Kronprinz Friedrich Wilhelmfolgten ihn, darin nach, Die Leidenschaft deS Lehrern fürgroße Leute ist bekannt, Gegen daS Jahr i?zs stieg d>?Begierde danach zu einem so hohen Grade, daß die Machewelk eS kaum glauben Wird, Man bezahlte gemeiniglich füreinen r Fuß und >0 Zoll messenden Mann 7>,o Rkhir,,für einen pon 6 Fuß iono Rchlr., und war er größer, nochpiel mehr, Bei stielen Regimentern war der kleinste z Fu»8 Zoll groß, und bei dem ganzen Heere 5 Zoll wohl g„messe», >-. Des Honigs ron Prrnßen Kr>k«Sbrrfaffun- !k.