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Chronologische Uebersicht der Geschichte des preussischen Heers dessen Stärke, Verfassung und Kriege seit den letzten Kurfürsten von Brandenburg bis auf die jetzigen Zeiten / mit vielen erläuternden Zusätzen von F. v. Ciriacy
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Häuswirthe, welche ihre Kompagnien als gepachteteGüter ansahen, die sie so hoch als möglich zu be-nutzen strebten. Sie konnten sich wie die Inhaberder Regimenter bereichern, wenn sie gute Wirthewaren Ganz anders stand eS mit dein Einkom-men der Subalternen und Unteroffizierei Diese, aufderen Schultern eigentlich die ganze Last cincö höchstmühsamen Dienstes ruhte, verloren bedeutend, undwurden wie der Unterstand am kärglichsten bebachtiStatt deö vorigen, den Gradabsiufungen und Dienst-verrichtungen angemessenen Verhältnisses, hatte sichNun eine große Kluft zwischen den Subalternen undHauptleuten gebildet. Dennoch standen sich Erstereim Verhältniß der Preise der nothwendigsten Dinge,Luv bei dem geringen Montirungs-Luxus, immerNoch besser, als selbst heut zu Tage. DaS Gehaltder Gemeinen erhöhte der König, wie schon im Text«rwähnt, bis auf 2 Rthlr. nwuatlichi NachstehendeEtats geben die Soldsatze aller Chargen, vom Re-giments-Chef abwärts, näher an. Voran geht derEtat des Potsdammer Grenadier-Regiments als eininteressantes Dokument der Vorliebe des sonst sosparsamen Königs für diese seine Garde, der oft an-sehnlichen Zulagen nicht zu gedenken, welche diegrößten der sogenannten großen Grenadiere genossem

Hei KünigS «vn Preußen Abhandlung über die Preußische

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