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und das Auskommen der Montiruiigchlücke, woraufBerechnungen auf viele Jahre hinaus angelegt wur-den, wie ein Truppcntheil auskommen, und überdiesbis zu eineni gewissen Termin noch Ersparnisse ma-chen könne. Solche Reglements finden sich nochvom Jahr 1725 vor. So ist die Balance des Re-giments Glasenapp (No. 1.) vom Jabr 1726 bis1766 angelegt, und dar»! für dieses Jahr ein Er-sparunqs-Quanrum von 1260! Atlr. 19 Gr. 4 Pf.ausgerechnet worden. Folgende Nachmessungen ge-ben eine nähere Einsicht in den damaligen Beklei-dungs-Etat der Truppen:
Berechn u n g
der Vckleidungskoffen einer Offizier-Monti'rung beider Infanterie.
(Nach dem Oekonomie-Regiemenl des RegimenkS No. i.)
3 Ellen blau Tuch ä 2 R. 12 gG- 7RU. i2gG-—P.
3 ^ Elle weiß Tuch zu Kamisol, Ho-sen und Aufschlagen des Rocks
L 2 Rtl. 12 gGr. .... 8 - 3 - — -
9 Ellen Etamin ä 10 gGr. . 3 - 18 - — -
5 ^ Elle goldne Treffen auf einerSeite von Golde wiegen 6 Loth,thut ä r Rtl. 6 gGr.
4 Ellen rohe Leinewand zum Unter-futter des Kamisols ä 5 gGr. -Elle Glanz-Lcinewand unter dieKnopflöcher ....
3 Quentchen Goldfäden zu denKnopflöchern des Kamisols 4i Rtlr. 4 gGr. das LothDutzend kleine Knöpfe zu Rock ,
Kamisol u. Hosen ä 19 gGr. 2 - 7 -
7 - 12 -
- 20 - — -
- - 3 - —
— - 21 - '— -
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